1000 neue Bäume!
Im Rahmen ihrer Sponsoring-Strategie engagiert sich die DPFA seit mehreren Jahren für (Wieder-) Aufforstungsprojekte in Sachsen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wald für Sachsen. Am 13. März fand erneut eine gemeinsame Baumpflanzaktion unter Beteiligung der DPFA Dresden statt – diesmal auf einer Fläche bei Moritzburg.
16 Personen voller Tatendrang, einige Pflanzspaten, Frühlingssonne und ein Kofferraum voller Setzlinge: Erzieher-Schülerinnen und -Schüler des zweiten Lehrjahres der DPFA Dresden, Mitarbeitende der DPFA sowie Vertreter der Stiftung Wald für Sachsen pflanzten gemeinsam 1000 junge Bäume – eine Leistung, auf die am Ende alle Beteiligten stolz sein konnten.
Nach kurzer Einweisung ging es direkt an die praktische Arbeit im Wald. Fotos: Katharina Baumann
Nachhaltige Aufforstung auf geschädigter Waldfläche
Die Pflanzaktion fand auf einer Waldfläche statt, die zuvor stark durch Borkenkäferbefall geschädigt worden war. Die Fläche wurde vor etwa vier Jahren geräumt, konnte sich seitdem jedoch nicht von allein regenerieren. Mit der Aufforstung soll nun ein neuer, widerstandsfähiger Waldbestand entstehen.
Gepflanzt wurden 600 Lärchen und 400 Kiefern. Die zweijährigen Setzlinge wurden bewusst ausgewählt, weil sie gut mit den Bedingungen vor Ort zurechtkommen. Der Boden ist verdichtet und steinig, außerdem müssen die jungen Bäume mit trockeneren Bedingungen klarkommen.
Die Lärche gilt als schnell wachsender Baum und eignet sich daher gut für solche Flächen. Ergänzt wird der Bestand durch einzelne Hainbuchen und Eichen, die bereits auf der Fläche oder an deren Rand stehen.
“Gut für's Karma!” Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeitende der DPFA Dresden bei der gemeinsamen Pflanzaktion in Moritzburg. Fotos: Katharina Baumann
Einblick in die Arbeit der Stiftung Wald für Sachsen
Zum Auftakt der Aktion gab Diplom-Forstwirt Christian Steinke von der Stiftung Wald für Sachsen einen Einblick in die Arbeit der Stiftung. Er erläuterte unter anderem, dass die Stiftung jedes Jahr rund eine halbe Million Bäume pflanzt – denn der Bedarf an Wiederaufforstung ist in Sachsen weiterhin hoch.
Anschließend erhielten die Teilnehmenden eine kurze praktische Einführung, wie die Setzlinge richtig in den Boden gebracht werden. Danach ging es direkt an die Arbeit – und schon bald füllte sich die Fläche mit jungen Bäumen.
Mit vereinten Kräften wurden 1000 junge Bäume auf einer geschädigten Waldfläche neu gesetzt. Ein Mischwald ist der beste Schutz vor einem erneuten Befall durch den Borkenkäfer. Fotos: Katharina Baumann
Engagement und gemeinsames Erlebnis
Die gemeinsame Pflanzaktion war für alle ein besonderes Erlebnis. Die Arbeit im Wald machte nicht nur Spaß, sondern zeigte auch, was man gemeinsam erreichen kann. Schulleiterin Steffi Eber-Fleischer würdigte das Engagement der beteiligten Schülerinnen und Schüler und betont: „Das Arbeiten in der Natur ermöglicht angehenden Erzieherinnen und Erziehern wichtige praktische Erfahrungen. Sie erleben Lernen außerhalb des Klassenzimmers und entwickeln ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit.“
Auch aus Sicht der Schülerinnen und Schüler war der Tag eine bereichernde Erfahrung: „Das ist eine schöne Aktion. Es ist gut, mit der Schulleitung und anderen Mitarbeitenden in einem anderen Kontext und auf anderer Ebene ins Gespräch zu kommen. Soziales Engagement wie dieses ist wichtig – und gehört für mich als angehender Erzieher unbedingt dazu,“ erklärte ein Schüler.
Am Ende des Tages stand fest: Die Aktion hat allen großen Spaß gemacht – und mit 1000 gepflanzten Bäumen wurde ein Beitrag für die Wälder der Region geleistet.
Engagement, Teamarbeit und sichtbare Ergebnisse: Die Teilnehmenden können stolz auf ihren Einsatz sein. Fotos: Katharina Baumann
Nachhaltigkeit als Teil des Bildungsverständnisses
Mit der Baumpflanzaktion lässt sich auch ein Bezug zur Gesundheitslehre nach Sebastian Kneipp herstellen, welches an der Dresdner Berufsfachschule eine wichtige Rolle spielt. Ein zentraler Gedanke dabei ist das Leben im Einklang mit der Natur. Ökologische Nachhaltigkeit bedeutet, Verantwortung für natürliche Ressourcen zu übernehmen und Lebensräume für heutige und zukünftige Generationen zu bewahren.













